Pfarreientwicklungsprozess

Im Pfarreientwicklungsprozess passen die Pfarreien im Bistum Essen, im Sinne einer lokalen Kirchenentwicklung, ihre Angebote und Strukturen an sich weiter verändernde gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen an. Im Zeitraum von 2015 bis 2018 haben die Pfarreien darüber diskutiert, wie Kirche in ihrem Stadtteil oder in ihrer Region künftig aussehen soll und ein einheitliches Votum zur weiteren Gestaltung von „Kirche vor Ort“ erarbeitet. Im Sinne „lokaler Kirchenentwicklung“ geschah dies angesichts der Entwicklung der Zahl der Kirchenmitglieder und geringerer finanzieller Möglichkeiten, um nach Chancen für neue Formen des kirchlichen Zusammenlebens in den Gemeinden und Pfarreien unseres Bistums zu entwickeln. In den sog. Voten, die Bischof Dr. Overbeck in Abstimmung mit den jeweiligen Fachabteilungen des Bischöflichen Generalvikariates bestätigt hat, liegen diese Konzepte jetzt vor. Die Umsetzungsphase „Handeln“ hat begonnen.

Die Phase Handeln umfasst unter der Mitwirkung vieler Engagierter in den Pfarrgemeinderäten, Kirchenvorständen, Pastoralteams und Arbeitsgruppen, die jeweilige Situation der Pfarreien zu analysieren und pastorale Leitlinien und wirtschaftliche Planungen zu entwickeln. Es gilt jetzt, die beschlossenen Konzepte, Ideen und Visionen mit Leben zu füllen, Veränderung konkret zu gestalten, von Gewohntem Abschied zu nehmen und zugleich zu Neuem aufzubrechen. Zur Strukturierung dieser vielfältigen Aufgaben gibt sind in den Pfarreien Steuerungsgruppen eingerichtet worden. Diese koordinieren mit Hilfe eines Umsetzungsplans die weiteren Schritte.